Samstag, 17. November 2018

Heute sitzen wir an der Rennstrecke

An diesem Wochenende tobt der Rallyesport in der Sierra de Monchique
So, wie in dem U-Tube Filmchen geht es bei uns vorm Haus nicht zu. Hier kommt das Feld zwar vorbei, aber man hält die STVO ein und ist offenbar nicht in einer Zeitwertung. Im Gegenteil. Man steigt unten am Ortseingang mal kurz aus, raucht eine Zigarette, prüft den Luftdruck und fummelt hier oder da im Motorraum rum. Die nächste Prüfung scheint aber nicht weit weg, weil man die Montur mit Brandschutzhaube anlegt, den Helm aufsetzt und dann mit Getöse den Drehzahlbereich im ersten und zweiten Gang mal ganz aufzieht und weiter fährt. Mit einem Klick auf die Bildunterschrift kommen Ausschnitte von der Prüfung vom heutigen Vormittag.

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Opfer des ersten Herbststurms im Hafen abgesoffen

Nach meiner Erfahrung muß man erst mal die Seeventile überprüfen
Im Alten Hafen von Wismar ist am Mittwoch ein Fischkutter gesunken. Offenbar war durch starken Wellengang im Hafenbecken eine große Menge Wasser auf das Holzboot geschwappt, so spekuliert die Ostseezeitung.
Das Verkaufsboot von Frank Gustävel ist am Mittwochnachmittag gesunken. Eine Ursache ist noch nicht bekannt. „Ich vermute, der Baumstamm, der hier schwamm, hat ein Leck in mein Boot geschlagen“, sagt der Bootsbesitzer.
Was sagen die Taucher, die das Boot nach Schäden abgesucht haben? War das Boot Kasko versichert?

Mittwoch, 17. Oktober 2018

So schön kann Klimawandel sein...

Sundown am Netzener See an dem dieser Sommer nicht enden will
Blutrot. Tagsüber immer noch sommerlich warm, abends und nachts schon empfindlich kalt. Die Eicheln knallen auf das Dach vom Wintergarten - nichts für schreckhafte Gemüter. Herbstblätter segeln unablässig bei jedem Windstoß zu Boden.

Ein wenig nachdenklich kann man  dabei schon werden. Wie war das früher? Wie wird es sein, wenn unsere Kinder und Enkel zu ihrer Zeit in 30 oder 60 Jahren den Sonnenuntergang beschreiben? 

Meine Eltern waren froh den Krieg unbeschadet überlebt zu haben und hatten Mühe sich von Schuldzuweisungen frei zu machen. Diese kollektive Schuld trifft uns heute nicht mehr. So aber doch die Sorge den Planeten irgendwann verlassen zu müssen und dabei einen stattlichen Berg von Müll und Unrat zu hinterlassen.

War das unvermeidbar? —- Lasst uns anfangen aufzuhören! Ich brauch z.B. kein billiges Masttierfleisch und auch keine güllegetränkten Felder, keinen Salpetersäure-gepimpten Spargel auf kosten der Wasserqualität unserer Brunnen; kein sinnloser Flächenverbrauch, Rodung der Wälder und Verschmutzung der Luft in unseren Städten um mit martialischem Pickup und maximaler Traktion auf allen Rädern die Brötchen aus Gips und Pappe beim Backshop zu besorgen. Ich muß nicht weiter nachdenken, es fällt mir noch ungeheuer vieles mehr ein.... 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Der Rodungsstopp im Hambacher Forst ist die erste gute Botschaft seit langer Zeit

Wo die Politik versagt, bringen Gerichte die Klimapolitik nach vorn
Die Regierung dieses Staates sorgt sich mehr um das Wohl der Banken und Autobauer als um seine Bürger. Sie hat jegliches Feingefühl verloren und belohnt den “Stichwortgeber für Rechte Verschwörungstheoretiker” (Maaßen) durch eine Beförderung zum Staatssekretär.

In Berlin erstreiten die Grünen den Kohleausstieg und im Hambacher Forst wird die Rodung wider alle Vernunft von den eiskalten Profitgeiern bis zuletzt mit eiserner Faust betrieben.

Das was uns derzeit in diesem Land geboten wird ist nicht wirklich weit von einer Bananenrepublik entfernt.

Montag, 1. Oktober 2018

La Traction Avant dompte la force centrifuge

Mit Citroën 7CV kam heute Hans-Dieter und war sofort in unsere DS verliebt
Was soll ich sagen, er hat gleich Nägel mit Köppen gemacht und alles getan um unsere Göttin in seinen Besitz zu überführen. Das ging schnell und ich bin noch ganz benommen von der Vorstellung jetzt ohne sie zu sein. Bonne chance et bon temps avec nos trésor, mon vieux!

Samstag, 22. September 2018

Brathering coming out

Die ersten Bratheringe aus eigener Herstellung
Es ist leider schon wieder an der Zeit die Koffer zu packen und in den kühlen Norden zu wechseln. Zum Abschiedsessen, Brathering mit Süßkartoffeln, kommen Thomas, Mark, Peter und Andreas. Heidi‘s selbst marinierte Heringe (eigentlich sind das kleine, sehr frische Makrelen) kommen gut an. 

Montag, 10. September 2018

Die rollende Gelassenheit

Unser R4 ist der perfekte Stresstilger
Dieses Automobile Kulturgut mit viel Bodenfreiheit und 34 PS ist aus 1989 und perfekt restauriert. Sie wird uns in Casais die notwendigen Transporte leisten und unsere Ausflüge mit dem besonderen französischen Lebensgefühl bescheren. Der R4 war schon immer die bessere Ente, sagt man.

Sonntag, 2. September 2018

Der neue Anleger: Mit vier Dalben fängt es an

Am Anfang war die Dalbe
Wieder werden HT Abflußrohre im Baumarkt für kleines Geld zur Grundlage für die eingespülten Dalben. Mit der Hilfe von Ulli machen wir uns mit Fertigbeton und Moniereisen einen netten Badespaß. Schritt für Schritt und - with a little help of my friends - Frantek und Olavo, entsteht eine neue Qualität des Anlegers an Heidi’s Haus am See.



Mittwoch, 29. August 2018

History: HMS Antriebssysteme GmbH

Stemme S10-VT
Der Hochleistungs Motor-Segler 
Angefangen hat alles auf einem Bierdeckel. Wolfgang Holstein hatte nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik gerade seine Dissertation über die Informationsverarbeitung im Cockpit von Flugzeugen abgeschlossen und saß mit einem befreundeten Ingenieur und Flugfan in einer Berliner Eckkneipe. Beide träumten vom Fliegen. Vom besseren Fliegen. Vom noch schöneren Fliegen. Und skizzierten auf einem Bierdeckel den ersten Entwurf eines Hochleistungsmotorsegler - kurz HMS - wie sie ihn sich erträumten. Das war 1980. Die Sache wurde ernst.

Mit der Idee, den Leichtflieger mit einem versenkbaren Propeller auszurüsten, hatten sie eine Marktnische gefunden. Die beiden Jungunternehmer gründeten die HMS Antriebssysteme GmbH und konstruierten mit dem Hochleistungssegler Stemme S 10 einen vom Höhenleitwerk bis zur Propellerspitze eigenen Flieger.

Geübt durch die Arbeiten an dem Flieger machte die HMS Antriebssysteme sich schnell einen Namen beim Einsatz von Faserverbundwerkstoffen und erarbeitete sich eine führende Position in der Werkstofftechnologie. Dann trennten sich die Wege der beiden Gründer. Holstein konzentrierte sich weiter auf die Entwicklung von Verbundwerkstoffen. Die Stemme S 10 wird bis heute in Strausberg bei Berlin für den Luftsportmarkt gebaut.

Quelle:
Text: http://www.hms-technologie.de/historie_antriebhms.htm
Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Stemme_S10_vr2.jpg/250px-Stemme_S10_vr2.jpg

Samstag, 25. August 2018

Denk’ ich an Brandenburg in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht*

Was ist los in Chemnitz und anderswo?**
Seit gestern brennt es in Treuenbrietzen. Nicht ganz so heftig wie in Griechenland und Portugal, aber auch nicht ganz ohne... Kommt die Munition dazu, die explodiert und das Löschen behindert. Eben Brandenburg ...

Brandenburg ist auch für seine Wegelagerer bekannt. Sie sind für jeden klar erkennbar und uniformiert, meist bis unters Kinn tätowiert und ein höherer Schulabschluß als 10. Klasse ist eher selten. Nicht nur in Sachsen, wo diese wieder mal auffälligen Einäugigen, weil auf dem rechten Auge blinden Organe frei rumlaufen, sondern auch in Brandenburg auf den weitläufigen Seen ist man nicht vor ihnen sicher. 

Die Wasserschutzpolizei, dein Sportsfreund und Helfer wenn du dummerweise auf Grund gelaufen bist, so kenn' ich das noch als West-Berliner. Die WaPo zieht dich raus, so kenn' ich das. Das schafft Freunde und man grüßt sich gerne und wünscht einen schönen Tag.

beten nutzt nix**
Nicht in Brandenburg. Du denkst: Ruf die WaPo und dir wird geholfen. Die schleppen dich mal kurz raus. Nein, weit gefehlt. Du kassierst eine “Belehrung” nach alter Vopo-Sitte und einen 35 € Strafzettel. So, und jetzt ziehen sich die Organe wieder zurück. “Wir gucken später nochmal vorbei und schauen nach, ob sie noch da sind” ist der Kommentar.

Was spielt sich bei den Rambos eigentlich zwischen den Ohren ab? Hallo! Wohnt da jemand? Ich rufe höflich die Wasserschutzpolizei an und frage nach Freischleppen und die Vollpfosten haben nur ABKASSIEREN im Sinn??

Ich kann es immer noch nicht fassen. Selbst einen ganzen Tag lang BETEN hilft da nix.

*frei nach Heinrich Heine
**5 Minuten und bete-nutz-nix von OLAVO

Montag, 13. August 2018

Das Feuer an der Algarve scheint vorerst gelöscht

27.000 Hektar Wald gingen in Flammen auf; kommt Wind, kann es jederzeit wieder aufflammen

Manchmal genügt es Ente zu fahren um glücklich zu sein

Eine glückliche Heidi und ein grüner Wo..ng..waouh..ah
“Alle sollten Ente fahren!” - meint Sonia. Sie hat vollkommen Recht und macht damit keine Autowerbung sondern benutzt das Lebensgefühl im Döschwo zu einem philosophischen Statement.

Mittwoch, 1. August 2018

MS STINA im Stadthafen Brandenburg

STINA heißt jetzt GRANNY - and she wants to keep you trapped?
Durch Zufall sehe ich im Stadthafen Brandenburg mein altes Boot. Sie hat eine neue Persenning und eine maßgeschneiderte Lümmelmatratze auf dem Dach des Salons.
Ich freue mich, daß offensichtlich der neue Besitzer Gefallen an dem Dampfer finden konnte.

Montag, 30. Juli 2018

Check-out of Botswana Guests

Uschi, Gerhard und Maome (vR) gehen nach vier Tagen in der Havelaue an Land.



Nach ein paar wirklich schönen Tagen, angefüllt von Naturbeobachtungen, wie der Mondfinsternis und kulturellem Austausch der Lebensumstände in Botswana und in unseren Breiten mache ich "klar Schiff" für die Jugend.
Jeanna (13) und Julian (12) kommen an Bord, von ihren jeweiligen Familien beim Einklarieren begleitet.
Heidi und Karin sind auch dabei und ich vermisse Gustav als "Gruppenbildvorleger".

Mittwoch, 25. Juli 2018

R. & D. Fransbergen aus Maasbracht zu Besuch in Potsdam

Für Dettje-Anna hat mich der Hafenmeister ausquartiert.
”wir mußten ihre Box für ein 18 m Boot nehmen” war die lapidare Message vom Yachthafen Potsdam auf meinem Smartphone, die im Wortlaut für keinen Widerspruch formuliert war. Ich verstehe erst mal nicht, was das Manöver soll. Doch als ich dann spät einlaufe sehe ich den mir bekannten Brummer aus Holland in meiner Box, der sonst im Passanten Hafen in Maasbracht an privilegiertem Steg liegt und keinen Zweifel aufkommen läßt, daß dies sein Hafen ist, und das ist wörtlich zu verstehen.
Jetzt wird mir klar weshalb diese Rochade nötig war: Meine Box, der erste Platz in vorderster Reihe muß dem Mini-Onassis gehören, aus Statusgründen nicht anders zu machen und ganz klar. Ich darf im Vergleich zu Aristoteles, dessen Christina immerhin 99m lang ist, bei einem Binnenschiff von 18m Länge doch ohne Schmäh von Mini sprechen.
Also balanciere ich jetzt über einen schmalen Holzsteg zur LAURA und ertappe mich offen gestanden in der Mitte zwischen den bestaunten schwimmenden Statussymbolen (vgl mein Blogbeitrag vom 29. September 2017) beim Gedanken demnächst doch wieder weiter zu ziehen.

Dienstag, 17. Juli 2018

It‘s no town like downtown

Der Landwehrkanal am Bhf Möckernbrücke von der Brücke MS LAURA dot EU
Der Flieger in der Bildmitte is da Rosinenbomba. Ne DC 4 oda 3. Wie die von dem coolen Ami aus Texas, der sich ne DC3 als Wo-Mo-Flieg ausgebaut hat, so mit Bar, Launge, Diner, private bedroom facilities and backstage.

I met him at Oshkosh - the other day..

Sonntag, 15. Juli 2018

Überraschung im Teupitzer See

Der Egsdorfer Horst sorgt für illustren Besucherstrom
Der Tupzer Hafen ist in diesen Tagen stark frequentiert. Wir legen an und der Kapitän des Fahrgastschiffes kommt auf uns zu mit ausgewiesener Fachkenntnis: Ahh, eine BARKAS, die habe ich lange gewerblich gefahren, bis hoch nach Schweden... Nicht nur sein Fahrgastschiff ist proppe voll, es floriert auch der Motorbootverleih. Ob die alle übersetzen wollen zum Egesdorfer Horst?

Sonntag, 24. Juni 2018

Frischer Fisch aus Portimão

Der schwache Hupton aus einer Fahrradtröte kündigt den fahrenden Fischhändler an, der frischen Fisch aus Portimão mit seinem nostalgischen R4 heraufbringt. Es wird wieder ein heißer Sommertag, der längste des Jahres an dem wir unseren Alterswohnsitz in der Sierra de Monchique begründen. 

In der zurückliegenden Zeit, meist im Spätherbst oder in der Zeit in der es in Berlin und Brandenburg grau in grau und unfreundlich ist, haben wir die Sonne in der Algarve gesucht. Es war das Licht, das wir in dieser Zeit so dringend brauchten. So sind wir auch wie viele andere zur Zeit, auf die Suche nach einem Grundstück in der Algarve gegangen.

Unser Häuschen stand schon fünf Jahre leer bevor wir nach zähen Verhandlungen uns mit den portugiesischen Vorbesitzern einigen konnten und die formalen administrativen Prozeduren mit Geduld und der Unterstützung eines deutsch/portugiesischen Anwalts durchgestanden hatten. Die portugiesische Sprache erweist sich als eine Hürde, die nicht so ohne weiteres zu nehmen ist oder zumindest so erscheint.

Aber auch die portugiesische Mentalität gibt uns immer wieder Grund über das vermeintliche Selbstverständnis der Dinge nachzudenken. Es ist nicht nur die Kluft zwischen Einheimischen und Zugereisten. Ausländer sind ganz klar Zugereiste. Aber auch Portugiesen, wenn sie zugezogen und nicht aus der Gegend sind. Das kennen wir ja auch. Preußen in Bayern und umgekehrt. Das dauert Generationen, wie auch die Vereinigung mit unseren Brüdern und Schwestern.

Ich kaufe zehn Sardinen für drei Euro und werde später den kleinen Holzkohlengrill anschmeißen, den ich beim Chinesen in Monchique gekauft habe.


Freitag, 22. Juni 2018

Mein Geburtstagsgeschenk


Es war mein Geburtstag und ich wollte mir eine besondere Freude machen. Ein Rundflug im offenen, nostalgischen Doppeldecker. In unserer Stampe SV4C, gebaut im Jahre meiner Geburt.

Die Stimmung an dem kleinen Sportflugplatz, an dem wir als Berliner Flieger schon mehr als nur Gäste im niedersächsischen Verein aufgenommen waren ist ganz nah an dem Idealbild der Fliegerfolklore, wie wir sie gerne im Kino zu Zeiten der Barnstormers gesehen haben. Die Tage sind gefüllt mit der Wartung des betagten Motors und gelegentlichen Flügen, um den Trainingsstand im Kunstflug zu halten. Allabendliches gemeinsames Kochen und lange Gespräche am Lagerfeuer. Es sind nur wenige Meter von unserer Unterkunft, einem Holzhaus Ensemble am Rande der Piste bis zum Hangar. Während unseres Wegs dorthin erkenne ich das Problem.

Ein steifer Ostwind. Keine Ahnung, bestimmt 15 bis 20 km/h. Quer zur Start- und Landebahn. Viel zu stark für den Flugbetrieb mit einen Tail-Dragger. So nennt man Spornrad gesteuerte Flugzeuge. Und unsere Stampe hat ein Spornrad, allerdings ist dieses nicht gesteuert. 

Wo ist das Problem? Wir betreiben ein Spornrad gesteuertes Flugzeug, dessen Sporn lediglich ein nachlaufendes Rad ohne Lenkfunktion hat. Ja klar. Zu seiner Zeit war das von untergeordneter Bedeutung, weil Flugplätze keine ausgewiesene Start- und Landebahn besaßen, sondern Starten und Landen immer genau in Windrichtung gewählt wurde, also als Flugfeld kreisrund angelegt waren. 

Unser Flugplatz ist nicht kreisrund angelegt, hat aber quer zur Bahn eine lang gestreckte Abstellfläche für Flugzeuge, die nicht hangariert oder zu Besuch gekommen sind und draußen stehen. Und heute, an meinem Geburtstag war diese Grasfläche frei und ich beschloß nach einer Begehung zu Fuß meine Landerichtung für meinen Geburtstagsflug hier zwischen den Landereitern quer zur Bahn zu definieren. 

Samstag, 2. Juni 2018

Prédios Rústicos

Unser Garten soll mal nach den Prinzipien der Permakultur bestellt werden. 
Von hier aus kann ich gleichzeitig Portimão, Lagoa und Lagos sehen.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Soviel zum Herrentag

Leider nicht MEIN 190 SL
Gina Lollobrigida besaß ihn, Grace Kelly und Romy Schneider auch. Und Frank Sinatra, Cary Grant, Alfred Hitchkock, Ringo Starr und sogar Toni Sailer. Rosemarie Nitribitt besaß ihn allerdings in Schwarz mit roten Ledersitzen. Ich mache mir für den Herrentag ein Bild.

Sonntag, 22. April 2018

WINGMEN W-M-W in Formation

Wingmen Werner - Martin - Wong an der Glienicker Brücke
In alter "Diamant"-Formation: Flügelspitze an Flügelspitze

Wingmen, so close, so far. 

Für mich war West-Berlin bei meiner Ankunft 1966 aus der Pfalz die Offenbarung. Die Glienicker Brücke, Wahrzeichen des Kalten Kriegs und Symbol in einer Zeit des Aufbruchs. Die Schah-Demo am 2. Juni 1967 und die Bewegung der 68-iger Jahre hat mich nicht kalt gelassen. Ich sehe heute einen privaten Anteil an der Befreiung vom Muff der Talare in Form der Durchsetzung der Gemischtbelegung im evangelischen Studentenwohnheim Dauerwaldweg in Eichkamp, in der Verweigerung des Wehrdiensts, in der Fortsetzung des Luft- und Raumfahrt Studiums in Form von wissenschaftlicher Forschung anstatt einer beruflichen Karriere in den Technologiekonzernen der Waffenindustrie; die Gründung des ersten Flugzeugbauunternehmens in West-Berlin und des  eigenen Beitrags in der Galerie der epochalen Flugzeuge, dem Hochleistungs-Motor-Segler HMS10, später Stemme S10 und - last but not least - die Erfüllung des Traums die Freiheit der Lüfte mit einem offenen Doppeldecker spielerisch im Kreise gleichgesinnter Freunde zu erleben.
Die WINGMAN Crew. Ein denkwürdiges Revival in diesen Tagen...

Mittwoch, 18. April 2018

Wettbewerb für eine Namensgebung

Einsendeschluß für das Preisausschreiben ist der 22. Mai 2018
In Portugal ist es üblich einem Haus, einer Villa oder einem Anwesen ein Motto in Form eines Namens zu geben. Ein Casa do Piloto beschreibt die Profession des Eigentümers oder ein Casa verde bezieht sich auf den Außenanstrich, usw. Für unser Haus in Casais in der Algarve am Fuße des Foía in der Serra de Monchique wird ein entsprechendes Attribut gesucht. Die Gewinner werden, wie immer, unter Ausschluß des Rechtswegs von einer bestechlichen Jury ausgewählt.
Spontane Einsendungen (ohne Wertung)

1. Casa dos moleiros (de vento), Casa dos Moinhos (de vento)
2. Casa del Bruchpiloto
3. Casa del Hooligan Voador
4. Retiro do Viador(a) (Maluco)

Die Preise:
1. Preis: eine Woche Subotnik
2. Preis: zwei Wochen Subotnik
3. Preis: drei Wochen Subotnik

Die Preisverleihung am 25. Mai 2018:
Die Einsendungen unter Punkt 1 sind außer Konkurrenz, weil von der Jury;
2 und 3, die Vorschläge von Stötzi und Stefan teilen sich den ersten und zweiten Preis und Vorschlag 4 von Olavo hat den dritten Preis gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Samstag, 14. April 2018

Juri Gagarin - Der erste Mensch im All

Juri Alexejewitsch Gagarin
Beitrag zur Erinnerungskultur
Sein Flug dauerte nur 108 Minuten, doch er machte Juri Gagarin zur Legende: Am 12. April 1961 flog der Kosmonaut als erster Mensch in den Weltraum. Er umrundete die Erde und schrieb Weltraumgeschichte. 
Am 12. April des Jahres 1961 treffen Anna Tachtarowa und ihre sechsjährige Enkelin Rita in der Nähe des Dorfes Smelowka, unweit der Stadt Engels, auf einen Außerirdischen. An diesem Tag feierte Thomas Gerling gerade seinen ersten Geburtstag und konnte nicht ahnen, daß er der Geburtsstunde der bemannten Raumfahrt um ein Jahr zuvor gekommen war.
Das seltsame Wesen trägt einen orangefarbenen Raumanzug, sein Kopf steckt in einem klobigen weißen Helm. Langsam und etwas unbeholfen kommt er auf sie zu. Die beiden wollen schon weglaufen, da nimmt die Gestalt den Helm ab und ruft: "Ich bin ein Freund, Genossen, ich bin ein Freund!" Wenige Sekunden später kommen Raumfahrt-Techniker angerannt. Sie begrüßen den Mann, der als erster Mensch in den Weltraum geflogen war: Juri Alexejewitsch Gagarin. (https://tinyurl.com/y85xgw9t)

Freitag, 6. April 2018

WINGMAN - let's have an airshow!

Let‘s have an Airshow,
Sie sind besessen vom Fliegen. Fliegen auf Flugzeugen aus der Zeit ihrer Väter und Großeltern. Eigenwillige Flugmaschinen mit ausgeprägtem Charakter.

An einem Tag wie heute ...
An so einem schönen Sommertag wie heute am Rande der Piste - wir liegen im Gras und haben uns von der Anstrengung unserer Aerobatic Lessons erholt - da ging das Gerücht, es gäbe holländische FallschirmspringerINNEN im Truppenübungsgebiet, die ihre Freifallsprünge NACKT ausführen!

Da müssen wir hin! 

Und was war das Ende von dem Lied: Der stolze Herr Oberst überreichte der WINGMEN CREW eine Asbach Superior Old Brandy Magnum (3 Ltr) für die heldenhafte Mission der Luftraumüberwachung mit Crashlandung:

"Unbesiegt am Boden zerstört"

war sein Kommentar. (Text: Miniaturen aus einem reichen Fliegerleben, Monographie in Bearbeitung)