Montag, 30. September 2019

Flower-Power


It's so cool to be a Saint
*Text: Monographie Fluegeldoktor, Erinnerungen an ein bewegtes Fliegerleben
Im Garten zwischen Haus G und Haus F des Studentenwohnheims Dauerwaldweg im Eichkamp blühten die Buschrosen. Hunderte von krummstieligen roten Buschrosen. Es stand eine Riverboatparty ins Haus und ich kam auf die Idee den Gastgebern mindestens einen schönen Strauß Rosen zu überreichen. Doch mit Buschrosen läßt sich kein Strauß binden.

Dienstag, 24. September 2019

In memoriam: Dr. Joachim Messing

Mit Jo, wie wir ihn nannten, verbindet mich eine intensive Zeit im Studentenwohnheim Dauerwaldweg im Eichkamp in Berlin. Dort und auch später als er und ich die weitere berufliche Laufbahn eingeschlagen haben ergaben sich stets Gelegenheiten des Austauschs und gemeinsam verbrachter freier Zeit. Anläßlich eines Winterurlaubs in den Dolomiten lernte er seine spätere Frau Rita kennen, die mit ihm nach München ging und weiter in die USA folgte. Jetzt erfahre ich von unserem gemeinsamen Freund René von seinem plötzlichen Tod nach einem sehr erfolgreichen und erfüllten Leben. 
Ich binde hier einen Nachruf seines Instituts ein. 

By Executive Dean Robert M. Goodman.
Joachim (Jo) Messing, the Selman A. Waksman Professor of Molecular Genetics, University Professor, and longtime director of the Waksman Institute of Microbiology at Rutgers University, has died at age 73.

Sonntag, 22. September 2019

Eine schöne Beechcraft Debonair in Gold und Silber

Diese elegante Bonny habe ich lange Jahre mit meinem Freund Kai betrieben
Im Rückblick kommt Wehmut auf und der kostenintensive Unterhalt ist vergessen. Es zählen nur die schönen Stunden und auch die herrlichen Fassrollen, die man mit dem flotten Vogel hinlegen konnte. Mit einem 6-Zylinder Boxer brachte man 225 PS auf den Prop und verfeuerte mehr als 70 ltr Avgas in der Stunde mit meist 135 kts am Staurohr. Nicht schlecht. Die Nachfolgerin, eine Mooney 20 C zeigte dann eine ähnliche Performance mit einem 4-Zylinder bei weniger als 40 ltr pro Stunde.

Sonntag, 15. September 2019

Rumankern in den Gewässern der Havel, Spree und Dahme

... ist das mit Abstand beste nautische Erlebnis auf diesem Planeten.
Seit Christopher Columbus haben sich die verschiedenen Bauformen von Wasserfahrzeugen entwickelt und sind insbesondere im sportlichen Freizeitbereich in mehr oder weniger faszinierende schwimmende Refugien mutiert. Atlantiküberquerungen sind in der christlichen Seefahrt wie übrigens später auch in der Luftfahrt bald Historie und Weltumsegelungen selbst für Laien ein kalkulierbares Risiko. Das Einhandsegelabentuer bleibt somit für die Selbsttherapie eines fortgeschrittenen Asozialsyndroms die Sackgasse einer vermeintlichen Linderung des Befundes.

Nirgendwo auf der Welt ist aber ganzheitlich betrachtet das Berlin-Brandenburgische Binnenrevier so vielfältig, großstadtnah und gleichermaßen artenreiche unberührte Natur wie hier. 3000 Kilometer Wasserstraßen und klare Seen auf denen man verweilen kann, vor Anker in die Nacht hinein mit Freunden über Gott und die Welt diskutieren kann und am nächsten morgen ein erfrischendes Bad bei Sonnenaufgang zelebrieren kann. Es ist als wäre das Okavango-Delta in das Regionalbahnnetz von Brandenburg verlegt worden.