Samstag, 24. Oktober 2020

Durch den herbstlichen Emsterkanal ins Winterlager

Bildquelle: Franz S.

Nach einem kurzen Besuch am Steg in Trechwitz am wahrscheinlich letzten schönen sonnigen Herbsttag mit dem obligatorischen Grill und beeindruckenden Lagerfeuer geht es nach Brandenburg ins Winterlager. In der Stadtmarina tanken wir voll. In dieser Saison ist der Schiffsdiesel gerade mal 108 Std. gelaufen und hat im Schnitt 2,3 ltr. Treibstoff in der Stunde verbraucht. Ich finde MS LAURA macht bei diesem Wert einen schlanken Fuß. 


Donnerstag, 3. September 2020

Das einzig starke an dir...


... ist deine MOTO GUZZI!
Aber sonst ... 
Macht mich nicht nur die Guzzi zum Fuzzi!

Montag, 6. Juli 2020

So kann die Aussicht bleiben

Fernsicht bis zum Horizont auf dem neuen Liegeplatz
Zum Empfang am Steg kam Otti und Gunnar und die Nachbarn Mona und Bernd hatten eine hilfsbereite Hand beim Anlegen. Aus der Begrüßung wurde ein netter Plausch bei Rotkäppchen Rosé trocken und allerhand Update und Boxentratsch. Ich spüre wieder die Sehnsucht nach dem uneingeschränkt freien Leben der Binnenseefahrt und habe eine lange Liste der ToDo‘s die keine Langeweile zulassen und ganz ohne Terminstress nach dem Lustprinzip geordnet sind. Oh, happy days 🎶

Donnerstag, 18. Juni 2020

Flat tire in the middle of nowhere

Aber immerhin LTE Empfang!!! 
So kann ich die ADAC Auslands-Pannen-Hilfe in München erreichen und werde an den lokalen kroatischen Bearbeiter vermittelt, der sich in der Pampa um Vrataruša gut auskennt. Mein nur zwei Wochen alter Reifen hat das Ausweichmanöver eines Holzlasters, für den ich die ohnehin enge Straße  verlassen musste, nicht überlebt. Ich hatte mir einen Satz neuer Sommerreifen nach dem Törn in die Bretagne vor zwei Wochen geleistet weil es nervt, wenn man 20 Std. hin und 20 zurück nur ständig ein linksgieriges Fahrzeug auf der Bahn halten muß. Tja. Und die Jauchepumpe, die vermeintlich Wunder wirken soll, bringt effektiv nix. Platt is platt, wie man bei uns sagt.

Montag, 18. Mai 2020

Abschied von Gerda

Schäpe, 18. Mai 2020
Danke liebe Katja, ich habe heute bei allem Tiefgang der Gefühle und einem vermeintlich schwankenden Boden unter den Füßen viel Halt in den mir lieben und schon sehr lange mich begleitenden Menschen verspürt. Dazu gehörst du als Teil der Familie auch. Der Redner hat seinen Beitrag dazu geleistet eine tragende Stimmung zu erzeugen die in einer ausgeglichenen Art einen Übergang und Abschied von Gerda ermöglicht und ich mich immer an der Grabstelle dieser würdigen Veranstaltung des Abschieds von der liebenswerten Oma, Mama unserer Tochter Anja und meiner Jugendliebe erinnern kann. Es ist allein Anjas verdienstvollste Lebensleistung ihrer Mutter eine würdevolle Begleitung in den letzten Wochen ihres bedauernswerten Zustands zu schenken. Diese höchste Auszeichnung geht an sie an ihrem 14. Hochzeitstag.

Montag, 13. April 2020

Wer sagt dass alles gut wird?

„Alles wird gut“ ist nur eine Redewendung
... und vielleicht eine Hoffnung. So wie man hofft sich etwas wünschen zu dürfen, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir nichts wünschen, sondern mir denken: Es ist gut noch einen Wunsch frei zu haben und ihn mir bewahren.
Ich kann Momente wie diese im Bild wie eine Sternschnuppe geniessen und denke ich habe Glück sie zu erleben. Ja, die Natur scheint an Ostern durchzuatmen. Ich prüfe jeden Tag wie gut ich selbst eigentlich durchatmen kann. Viele Menschen können derzeit nur mit Sauerstoffbeatmung auf die Überwindung ihres Leidens hoffen. Möge ihre Hoffnung sich erfüllen. Meinen freien Wunsch geb ich dafür.

Mittwoch, 1. April 2020

Jam Session 2002 @ EDVH aviators lodge

When I was younger than today life was much more horny as you can see ...
Gerne der Zeiten gedenk’ ich, da alle Glieder gelenkig – bis auf eins. Doch die Zeiten sind vorüber,
steif geworden alle Glieder – bis auf eins. (Johann Wolfgang von Goethe)

Freitag, 13. März 2020

Die Vernunft ist tot

Der eitle Eidinger übertreibts mit Ibsen; Theaterbesucher verlassen genervt die Vorstellung
Es scheint als hätte das Versammlungsverbot nicht nur wegen Corona an Überzeugung gewonnen. Das kulturelle Leben wird pauschal abgesagt, allein DIE AFFEN werden dennoch uraufgeführt.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass auch meine Wesensart nach dem Besuch der Premiere sich jeden Tag verändert. Immer öfter stoße ich völlig überraschend Affenlaute aus, beuge mich nach vorn, laufe auf Händen und Knien und ernähre mich überwiegend von Bananen. Noch nie hatte ich so viel Haare auf dem Rücken und dem ganzen Körper...

Samstag, 18. Januar 2020

Auf das was da noch kommt

Es geht grad erst los, ich will so viel noch seh'n
Will gegen die Wand fahr'n und wieder aufsteh'n (
Max Giesinger)
Müssen immer erst schlimme Nachrichten wachrütteln bis sich im Alltag das Gefühl wieder einstellt wie schön es ist den Augenblick zu genießen, die Sonne auf der Haut zu spüren, das Grün zu atmen, einfach zu leben und gespannt sein auf das was da noch kommt. Die Sinnfrage nach dem Leben an sich ist ohnehin absurd, denn es endet gewiß mit dem Tod.