Dienstag, 5. November 2019

In Odiáxere auf der Parkbank

In Odiáxere auf der Parkbank wartet man auch ohne genaue Idee auf was.
Die Tage im November können auch feucht und windig sein, aber man findet immer ein Plätzchen zum Ausruhen vom langen Hundespaziergang am Strand und Zeit für einen Bica (Café pequeno). Es überrascht mich immer wieder wie schnell so ein Tag vergehen kann und dann sitzt man vorm Kamin und teilt nochmal die Erlebnisse der besonderen Art: Der Vogelschwarm am Strand, der flink die Flugrichtung ändert, sich wie ein Fischschwarm bewegt und dabei seine Farben verändert. Die Unterseite der Vögel ist auffallend magenta, die Oberseite teils weiß teils schwarz, ein Spiel von Licht und Schatten und erstaunlichen Farben.

Oder die Wildschweinrotte um Mitternacht auf der menschenleeren Landstraße, die unter Führung der Bache eine 4 oder 5 Meter hohe Böschung hinaufklettern, bestimmt mehr als 20 Tiere, um im Wald zu entkommen und das Schauspiel der Ferkel die doch mehrere Anläufe brauchen um zu folgen. Es ist eine Szene die mich zutiefst beeindruckt. Ich stehe mit Aufblendlicht bestimmt eine Minute und höre das Quieken und Grunzen und sehe die abrutschenden kleinen Schweinchen und rieche den Wildschweiß, es riecht nach Maggi. Dann sind alle im Wald verschwunden.

Samstag, 2. November 2019

Eine verträumte portugiesische Dorfstraße

Wo sonst nur gelegentlich ein Esel schreit und sich mit Hundegebell abwechselt, zeigen heute die  kleinen Feuerstühle ihr Können in den Kurven. Ich bin trotz CO2 Fußabdruckbedenken  und Lärmverschmutzung nicht davon abzuhalten mit meinem Rasenmäher das atonale Konzert zu unterstützen. Immerhin besser als die Nervensägen mit ihrem Le Mans Gejaule am letzten Wochenende auf dem Algarve Motodrome.https://youtu.be/1UopRhVh9Cw