Freitag, 16. Januar 2026

Das unvollendete Gemälde im Capitole von Toulouse

Das Bild zeigt den Versuch des Menschen, Wahrheit/Natur durch Kunst, Kultur und Arbeit zu erkennen – ein Ideal, das bewusst unvollendet bleibt.

Dass das Gemälde selbst unvollendet ist, verstärkt diese Aussage auf fast philosophische Weise.

Die dunkle, kniende Gestalt unten wirkt untergeordnet, arbeitend, dienend und ist eine mögliche Allegorie für den Künstler selbst.

Dass gerade diese Figur am rohesten ausgeführt ist, passt zur Aussage:

Der Schaffende bleibt immer hinter dem Ideal zurück.


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